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Sammlungen, weiblich gelesen #2: Terezija/Therese Mostler
4. März um 19:00 - 20:30
Die Pop-up-Ausstellung im Museum für Geschichte präsentiert im Rahmen des Frauen*Monats März und in Kooperation mit dem Muzej norosti / Museum des Wahnsinns Schlaglichter auf die steirische Fotografin Terezija/Therese Mostler.
Die Fotografin lebte ein Leben als Grenzgängerin: Geboren wurde sie 1881 in der heutigen slowenischen Štajerska. Mit Bezügen zu Ljubljana, Graz, Mureck und Trate bewegte sie sich zwischen den Sprachen ebenso wie auf beiden Seiten der 1919 gezogenen Grenze. Die Ausstellung versammelt verstreute Fotos von Terezija/Therese Mostler aus der slowenischen Štajerska und der österreichischen Steiermark: Studio-Porträts von Menschen aus der Gegend um Mureck und Trate sowie Fotos, mit denen die Fotografin das soziale Leben in der Region festgehalten hat. Einblicke in ihr bemerkenswertes Frauenleben zwischen sozialem Aufstieg und Prekarität geben aber auch Porträts der Fotografin selbst, die nach ihrem Tod 1961 erhalten geblieben sind.
Die Ausstellung basiert auf Recherchen der grenzüberschreitenden Akteur*innen vom Museum des Wahnsinns / Muzej norosti. Sie versteht sich als Beitrag zu einer weiblichen Geschichte des fotografischen Gewerbes ebenso wie als Beitrag zu einer ‚shared history‘ von Steiermark und Štajerska.
Mit einer künstlerischen Arbeit von Saša Bezjak.