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Wo ist es besser, eine Frau zu sein?
Was braucht es, damit wir als Frauen sowohl privat als auch beruflich unsere Ziele erreichen und uns verwirklichen können? Flexible Arbeitszeiten, die es uns ermöglichen, unsere verschiedenen Rollen miteinander in Einklang zu bringen? Echte Chancengleichheit auf dem Arbeitsmarkt? Oder eher die Freiheit, all dies ohne gesellschaftliche Erwartungen, Stigmatisierung und finanzielle Zwänge entscheiden zu können?
In Österreich ist die Elternkarenz kürzer als in Ungarn, dafür ist Teilzeitarbeit viel weiter verbreitet, was langfristig zu finanziellen Ungleichheiten führen kann. In Ungarn gibt es mehr Männer namens László im Parlament als Frauen, in Österreich hingegen gibt es eine Frauenministerin. Spielt das eine Rolle? Geht es uns, die aus Ost-Mitteleuropa nach Österreich gezogen sind, hier auch als Frauen besser, oder sind wir schockiert über die hier und da auftauchende Spuren der patriarchalen Haltung?
Bei der „Frauentagsdiskussion” von FemConnect Graz werden wir diese Fragen mit der Journalistin Rita Antoni, der Soziologin Réka Geambașu und der Traumaforscherin und Psychologin Erzsébet Fanni Tóth im Hinblick auf Österreich, Ungarn, die Slowakei und Rumänien diskutieren.