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DIE GULDINNEN – das weibliche Zahlungsmittel, das geschlechtliche Ungleichwertigkeit ausgleicht.
Doris Jauk-Hinz
DIE GULDINNEN
Das weibliche Zahlungsmittel, das geschlechtliche Ungleichwertigkeit ausgleicht.
Frauen verdienen nach wie vor rund 20% weniger, deshalb ist die Guldin im Wert von 12 € ausgleichend um 20% mehr wert und um 20% größer als der männliche Gulden. Die weiblichen Guldinnen wurden 2011 als Regionalgeld in das bestehende Gutscheinsystem in Judenburg eingeführt. Seit dem 8. März 2017 nehmen auch Geschäfte/Einrichtungen in Graz dieses weibliche Zahlungsmittel an und verweisen damit auf die Benachteiligung der Frau.
Bisherige feministische Errungenschaften drohen immer mehr durch die immer stärker werdende rechtspolitische Lage und durch Bestimmung von entsprechenden Gesetzen ausgehebelt zu werden – diesen Gefahren gilt es konsequent entgegenzuwirken. Es reicht – genug ist genug!
Um immer wieder darauf hinzuweisen werden die Guldinnen, wie schon in den vergangenen Jahren, erneut im Rahmen von Bündnis 0803* präsent sein.
Der Beitrag zum diesjährigen Motto ist eine Postkarte, eine mediale Botschaft – Kunst im öffentlichen Raum. Sie symbolisiert eine mittlerweile notwendige konfrontierende Intervention gegen die nach wie vor bestehende Benachteiligung und die fehlende politisch geregelte Gleichstellung.
Die Guldinnen müssen als emanzipatorisches Medium politisch wirksam werden.
Doris Jauk-Hinz I www.jauk-hinz.mur.at I doris.jauk-hinz@mur.at I 0664/9267006
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Video: www.youtube.com/watch?v=W1-691NLFi4